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Der „Grafenhof der Bertolde“

Jahrelang erforschte Immo Beyer, promovierter Archäologe der griechischen Antike mit Studium der Architektur, das romanische Raumgefüge im Keller des Gasthauses zum Roten Bären (Die Romanik datiert zwischen 1000 und 1200 n. Chr.). Seine Untersuchungsergebnisse fasste er unter anderem in den Steinplänen zusammen, die heute im Keller des Bären hängen und „gelesen“ werden können.

In einer 1997 veröffentlichten Publikation im Auftrag des Hochbauamtes der Stadt Freiburg kam der Wissenschaftler zu dem Schluss – dargestellt anhand von vielen Einzelbewertungen sowie der Axonometrie –, dass das Gasthaus zum Roten Bären ehemals das Haupthaus des „Grafenhofs der Bertolde“ war. Eng verzahnt mit den Nachbarhäusern Oberlinden 10 und 14 bildete es um das Jahr 1000 einen mit einer Umfassungsmauer geschützten Feudalhof. Diese Veröffentlichung löste in der Fachwelt zahlreiche Diskussionen aus, die bis heute andauern. Wir sind gespannt, wie es weitergeht…