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Im tiefen Keller des Mittelalters

Die ältesten Zeugnisse der Geschichte des Gasthauses zum Roten Bären finden wir im Keller. Hierzu schrieb der Freiburger Oberbaudirektor Dr. Schlippe, als er den Roten Bären am 6. Juni 1939 unter Denkmalschutz stellte: „(…) Das genannte Straßen- und Platzbild von Oberlinden ist als eines der eigentümlichsten und unversehrtesten Altstadtbilder Freiburgs unter Denkmalschutz gestellt, desgleichen das Gasthaus zum Bären. Die heutige Gestalt des Bären stammt wohl erst aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Keller sind jedoch Bestandteile des Hauses aus hochmittelalterlicher Zeit, wohl unmittelbar nach der Stadtgründung 1120 erhalten, die, wenn sie auch nicht im Ortsbild mitsprechen, doch denkmalpflegerischen Schutz verdienen.“

Die im Keller sichtbaren fünf Steinbögen zeigen 1000 Jahre Baugeschichte:

  • der bemalte Arkadenbogen mit dem Pfeiler stammt etwa aus dem Jahr 1000
  • die beiden Arkadenbögen der Querwand von 1263
  • die Rundbogenpforte zum Tiefkeller aus dem 16. Jahrhundert
  • der große Mittelwandbogen wurde im 18. Jahrhundert errichtet, als der Bären teilweise neugebaut wurde