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Aus der Zeit des Barock

Die meisten sichtbaren baulichen Zeichen im Bären stammen aus der Zeit des Barock (Kernzeitraum 16. bis 18. Jahrhundert). Sie traten bei den Renovierungsarbeiten des Stammhauses zu Tage, als die Wirtefamilie Hansen die Festsäale im 1. OG und die „Belle Etage“ 2. OG nach dem barocken Vorbild wieder herstellten.

Im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges war Freiburg im Jahr 1713 belagert und stark zerstört worden – und mit der Stadt auch das Gasthaus zum Roten Bären. Der damalige Bärenwirt Andreas Pflug sah nur eine Möglichkeit zur Rettung seines Hauses: einen Neubau! Er ließ die beiden Häuser, aus denen das Vorderhaus bisher bestanden hatte, abreißen und an deren Stelle das heutige dreigeschossige Haus errichten. Im ersten Obergeschoss plante er zwei große Festsäle – heute sind dies der Oberlinden- und der Bärensaal!

Im Keller unter dem „Aperitif“-Balken – dort, wo wir gerne zusammen mit Ihnen bei einem Gläschen Sekt stehen und Ihnen die Geschichte des Hauses erzählen –, liegt ein gut 50 Zentimeter breites und rund 4,5 Meter langes Brett, auf dessen Oberfläche man noch die durchs Putzen mit Sand heraus gewaschenen Astansätze erkennt. Dabei handelt es sich um die Hälfte eines Bodenbrettes aus dem barocken Oberlindensaal, das von der Fensterfront bis zur Mittelwand reichte. Man sieht darauf sogar noch die Spuren von Sitzplätzen.

Was unter anderem ebenfalls auf Andreas Pflug zurückgeht, ist der Wirtshaus-Ausleger mit dem goldenen Bären, der noch heute die Gäste begrüßt.